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Das Schweizer Surfteam an den Surf-Weltmeisterschaften in Costa Rica

Location: Playa Hermosa Datum: 31. Juli 2009 - 8. August 2009
Platz 27 für die Schweiz – gerade noch vor Jamaica und knapp nach Guatemala
Erwartungsgemäss schwierig gestaltete sich das Punkte holen für das siebenköpfige
Schweizer Surfteam an den World Surfing Games in Costa Rica. Es starteten in der Kategorie
«Open»: Roland Hauser, Daniel Keller, Jürg Diemand und Stefan Vogel. In den Kategorien
«Women» waren Céline Gehret und Andrea Rodrigues am Start. Die beiden Herren; Sven
Grossenbacher und Stefan Vogel traten mit den min. 9ft langen Planken in der Kategorie
«Longboard» für die Schweiz an.
Zwar schafften es die Schweizer Surferinnen und Surfer einige der 20min andauernden
Heats in der ersten Runde auf den zweiten Platz zu surfen, und somit eine Runde
weiterzukommen. Das Level an diesem Wettkampf war jedoch so hoch, dass es ab der
zweiten Runde kein Weiterkommen mehr gab. Dennoch schafft es die Schweiz noch vor
Jamaica auf dem 27. Platz in der Gesamtwertung. Dies ist ein eher ernüchterndes Resultat
wenn es mit vergangenen Surf-Weltmeisterschaften verglichen wird (mehr Informationen zu
vergangenen Ergebissen auf www.waveriding.ch).

USA gewinnt knapp vor Frankreich
Ganz zuletzt konnte das Team aus den USA das Turnier noch für sich entscheiden, nachdem
sich die sechzehn Jahre alte Courtney Conlogue auf den ersten Platz in der Kategorie
«Women» surfte und so entscheidende Punkte für die USA sicherte. Die Entscheidung fiel
sehr knapp aus, da in den Kategorien «Open» und «Longboard» Frankreich das Siegerpodest
mit Surfprofis wie Jeremy Flores beanspruchte. Das Team aus den USA konnte seit 1996
keinen Sieg mehr in der Gesamtwertung erzielen.

Die grössten Surf-Weltmeisterschaften aller Zeiten
Gegen 250 Surfer aus 35 Nationen aus der ganzen Welt haben am Turnier teilgenommen, dies
ist mehr denn je. Auf dem schwarzem Sand an der Playa Hermosa bei Jaco, aber auch bei
noch keinen vergangenen Surf-Weltmeisterschaften haben sich so viele Besucher zusammen
gefunden wie am 8. August, dem Finaltag. Tropisch heisse Temperaturen, kräftige
Regengüsse, grossartiges Surfen in perfekten 2m hohen Wellen und viel nackte Haut prägten
das Bild von diesem rund eine Woche andauernden Wettkampf.

Mehr Informationen zum Wettkampf
http://www.billabongpro.com/isa09/index.php

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